Nude in Russia 2
Machen Sie eine erotische Reise durch Russland! Begleiten die hübschen, nackten Russinnen auf ihrer verrückten Sightseeing-Tour. Angenehmer als mit diesen bezaubernden Mädchen kann man die architektonischen Meisterwerke, die grünen Parks, oder die Boulevards von Moskau und anderen Städte der Kultur, nicht kennenlernen. Aber auch nackte Ausflüge aufs Land stehen auf dem Programm, in die Dörfer der Provinz, in denen man noch das Gefühl hat, die Zeit sei stehengeblieben. Den nachhaltigsten Eindruck werden jedoch die Vielzahl der umwerfend schönen Mädchen auf Sie machen, sie gibt es in Russland wirklich überall, auf den Straßen, in der Metro, auf dem Dorf! Und das Buch beweist es, das ist wirklich wahr!
Vorwort aus dem Buch
Igor Nadin: Russland und Moskau
Russland ist ein Land mit einer sehr bewegten, Jahrhundertealten Geschichte und einer reichen Kultur. Territorial gesehen ist Russland doppelt so groß wie Amerika, hat jedoch nur halb so viele Bewohner. In über 60% des Territoriums herrscht Dauerfrost. In Russland leben ungefähr 145 Millionen Menschen. Russland hat die längste Grenze der Welt und verfügt über 11 Zeitzonen.
Die Hauptstadt von Russland ist Moskau. Die Russen sagen allerdings, dass Moskau noch nicht für ganz Russland steht. Die russische Provinz beneidet und hasst die Hauptstadt. Die Moskauer und die Bewohner der russischen Provinz unterscheiden sich sehr voneinander und leben zuweilen weit voneinander entfernt. Eine innerrussische Flugreise zu Verwandten kann 9 Stunden dauern. Für viele Russen wird eine Zugreise in die Hauptstadt eine ganze Woche in Anspruch nehmen. Doch Sie werden sich wundern, dass ein so riesiges Land ein und dieselbe Sprache spricht. „Unser Land ist absolut ungewöhnlich“, wird Ihnen jeder Russe sagen. Und das ist wahr. Russland ist wirklich ein überaus außergewöhnliches Land.
Mehr als 70 Jahre lang war Russland ein Land, in dem ein Experiment namens „Kommunismus“ durchgeführt wurde, und in dieser Zeit unterlagen die Gewohnheiten und die Mentalität der Menschen einem Wandel. Wären Sie zur Sowjetzeit nach Moskau gekommen, so hätten Sie eine riesige, düstere Stadt mit minimalem Serviceniveau, leeren Verkaufstischen und Menschenschlangen vor den Geschäften erblickt. Eine Stadt, in der die Allgegenwart des KGB und die Abwesenheit der Ihnen von zuHause vertrauten Zerstreuungsmöglichkeiten zu spüren war. Sex wurde in jener Zeit mit einem dunklen Zimmer assoziiert, und westliche Modezeitschriften galten als erotisch. Der Satz aus einer sowjetischen Fernsehsendung: „In der UdSSR gibt es keinen Sex!“ errang große Popularität. Die Provinz versank zu dieser Zeit im Suff, und das Leben dort begann zu erlöschen. Es war der Beginn des Verfalls, den Menschen aus anderen Ländern nicht verstanden. Man war bemüht, keine ausländischen Gäste in die Provinz reisen zu lassen. Mit Beginn der Wirtschaftsreformen (erinnern Sie sich noch an Gorbatschow?), als es nicht mehr darum ging, dass das Bezirkskomitee der Kommunistischen Partei jemandem Dank entgegenbrachte, sondern darum, dass Gewinne erzielt wurden, begann das Dienstleistungsniveau allmählich anzusteigen. Bereits heute wird vielen von Ihnen der Service in unseren Großstädten, in denen das Personal geschult ist, besser gefallen als selbst in Ihrer Heimat. Es kommt jetzt öfters vor, dass Russen bei ihren Auslandsaufenthalten mit dem dortigen Service unzufrieden sind. Alles ändert sich. Die Provinz befindet sich natürlich im Rückstand, der aber nicht mehr so hoffnungslos ist wie früher. Für viele Menschen hat die Provinz etwas sehr Imposantes an sich. Die Menschen aus der Hauptstadt fangen sogar an, die Provinz zu lieben, wenn sie ihren nostalgischen Erinnerungen an die Sowjetunion nachhängen. Dort ist alles einfacher, der Service ist schlechter, alles ist so wie im vorigen Jahrhundert.
In Russland angekommen, werden Sie verstehen, dass man Russland und vor allem die russische Hauptstadt kaum mit anderen Ländern und Megastädten vergleichen kann. Die Russen können stolz sein auf ihre alte Architektur, von der erstaunlich viel erhalten geblieben ist. Sie, lieber Leser, werden begeistert sein vom Reichtum der architektonischen Meisterwerke, von den breiten Hauptstraßen, den grünen Parks und Boulevards, von der Weite der Felder, von den unermesslichen Wäldern, den riesigen Flüssen, aber auch von der „sowjetischen Romantik“ des Allunionsausstellungszentrums, der unterirdischen Paläste der alten Metrostationen sowie der Stalin-Hochhäuser. In den Dörfern werden Holzhütten, ein Karren, vor den ein Pferd gespannt ist und ein Oldtimermoped eine Trophäe aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges Ihr Auge erfreuen. In der Provinz ist eben alles genau so geblieben, wie vor vielen, vielen Jahren. Den nachhaltigsten Eindruck übt auf alle Ausländer jedoch die Vielzahl umwerfend schöner Mädchen auf den Straßen, in der Metro, auf dem Dorf einfach überall aus. Das ist wirklich wahr!
Die Russen arbeiten viel. Viele Geschäfte in den Städten sind rund um die Uhr geöffnet. Möchten Sie um zwei Uhr nachts etwas essen oder ein Auto kaufen? Überhaupt kein Problem! Sie gehen einfach in den nächstgelegenen Supermarkt oder Autosalon. Eigentlich wird ja kein einziger normaler Mensch um 2 Uhr nachts einen Supermarkt oder einen Audi-Salon aufsuchen, es sei denn, er ist Russe. Die Hauptstadt schäumt über vor Energie, ist laut und rasant. Leider ist sie auch gefährlich und erbarmungslos. Gleichzeitig gibt es aber auch den völlig umgekehrten Fall: Die Provinz ist rückständig und mürrisch, jagt einem zuweilen tierisch Angst ein, ist in ihrem patriarchalischen Wesen aber auch freundlich und lieb.
Unser Land regeneriert sich, doch gibt es in ihm noch viele Überreste aus der sozialistischen Zeit. Die Sowjetunion hat aus dem Bewusstsein der Menschen fast jegliches Verantwortungsgefühl für ihre Umwelt ausgemerzt. Die russische Schlampigkeit macht sich überall bemerkbar. In jenem langjährigen Polizeistaat konnte man oft nicht einmal seinen Freunden vertrauen. Daher die mürrischen Gesichter und die Verschlossenheit in der Öffentlichkeit. Hinzu kommt noch der andauernde Stress. In einer Stadt mit so hohen Lebenshaltungskosten denkt jeder an sein eigenes Überleben. Der Unterschied zwischen Armen und Reichen, die hier nicht selten unter einem Dach wohnen, tritt hier besonders krass hervor. Hier, im Stadtzentrum, trifft man alle an: Clochards und jene, die sich im „Maibach“ chauffieren lassen. Sowohl der Großstadtgigolo als auch der Provinzler gehen hier ihrer Suche nach dem Glück nach. So ist das heutige Moskau.
In Russland begegnen und kreuzen sich Europa und Asien. Und dies bereits seit vielen Generationen. Hier gibt es Vieles, das aus dem Osten kommt. Dazu zählen der Schaschlikspieß, der in den Moskauer Parks auf dem Grill zubereitet wird, und die Unmenge an Speisen, die aufgetischt werden. Und nicht zuletzt eine Mentalität, die ihren Ausdruck im Improvisieren findet. Improvisation ist alles. Ohne sie geht in Moskau einfach nichts. Wer sich streng an einen Plan hält, ist in Moskau von vornherein zum Misserfolg verurteilt.
Moskau ist eine erbarmungslose, aber auch eine sehr schöne Stadt. Es liegt an diesem besonderen Licht. Im Sommer strahlt die Stadt mit ihrer Vielzahl an imposanten Gebäuden dieses besondere Licht aus. Auch wenn es schon Mitternacht ist, sieht man immer noch den Abglanz des Sonnenuntergangs über den goldenen Kuppeln und Türmen der Stadt. Dies lässt einen die schäbigen Treppenaufgänge und die fürchterlichen Autoschlangen vergessen.
Das also ist das heutige Russland in all seiner Herrlichkeit und Plumpheit, Weisheit und Beschränktheit, Schönheit und Reizlosigkeit. Wie in jedem Land gibt es hier alles. Sowohl die Russen selbst als auch Reisende aus dem Ausland kritisieren die herrschenden Bestimmungen und die hiesige Lebensart. Eines ist jedoch merkwürdig: man beobachtet immer häufiger, wie Bewohner westlicher Wohlstandsländer, die Russland zum ersten Mal besuchen, nach ihrem ersten Kulturschock gleichsam innehalten und nachdenklich werden. Irgendetwas ergreift sie in diesem Land mit seinem schlecht organisierten Alltagsleben, etwas, das ihnen in ihrer durchstrukturierten Heimat offensichtlich abgeht. Es ist keine Seltenheit, dass die Wissbegierigsten unter ihnen immer wieder hierher zurückkehren, wobei es sogar solche gibt, die bereit sind, einige Zeit hier zu leben und sich tagtäglich mit einer Unmenge von Wirrwarr und Unbequemlichkeiten zu konfrontieren. Sie sind bereit, Entbehrungen auf sich zu nehmen, Hauptsache, sie spüren den russischen Gemeinschaftsgeist, russisches Wohlwollen und, wenn Sie so möchten, jene gewisse Nachlässigkeit, die zwar niemandem Wohlstand bringt, einen dafür aber permanente Hast und genau geregelte Ordnung vergessen lässt. Sie möchten einfach spüren, wie wunderbar es ist, einfach zu leben.
In diesem Buch versuchten wir, auf den ersten Blick Unvereinbares miteinander zu vereinen die Schönheit der russischen Städte, die Schönheit der russischen Provinz und die Schönheit der russischen Mädchen. Es ist ein Versuch, den russischen Abenteuergeist wiederzugeben. Möge dieses Buch Ihnen als Reiseführer durch das außergewöhnlichste Land, durch ein sehr ungewöhnliches Land, dienen.
